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Die Strukturen des Vereins verbessert

Fürth. Gut besucht war die Mitgliederversammlung des FC Fürth nach einer turbulenten Saison. So kam es auch zu einem regen und informativen Austausch mit den Mitgliedern. Kernpunkt war die sportliche Situation mit dem Abstieg beider Herrenmannschaften, den man aber vor allem bei der ersten Mannschaft unter dem Aspekt sieht, dass die Gruppenliga die „passendere Liga“ für den Verein ist.

Zunächst folgten aber die Berichte der einzelnen Vorstandsbereiche. Vorsitzender Stefan Minardi erinnerte an die Teilnahme des Vereins an der Initiative „Sportverein 2020“. Schon seit mehr als einem Jahr begleitet die Initiative den FC, damit Überlegungen zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung von Sportvereinen erarbeitet werden. Hier wurde beispielsweise angesprochen, dass die Pacht für den alten FC-Sportplatz ausgelaufen sei, aber mit der Gemeinde eine Vereinbarung besteht, die Gebäude als Lagerraum bis auf Weiteres zu benutzen. Unter den anwesenden Mitgliedern bestand aber Einvernehmen mit dem Vorstand, dass man weiterhin bemüht sein werde, mittelfristig ein neues Vereinsheim zu erstellen.

Für die Jugendabteilung berichtete Marco Knapp, dass man nach der Auflösung des Juniorenfördervereins (JFV) nun mit fünf FC-Mannschaften am Start ist und dabei wieder eine eigene C-Jugend bildete. Die Bilanz der jetzigen Mannschaften könne man durchweg als erfolgreich betrachten. Die D-Jugend als erfolgreichste Mannschaft hat sogar noch eine kleine Chance auf den Meistertitel. Mit der Unterstützung von Dominic Bylitza ist ein Familien-Action-Tag geplant, an dem vor allem die vielfältigen Aspekte der Abteilung präsentiert werden soll. Die Jugendabteilung stehe mit Kindern aus über zehn Nationen für Integration, Gemeinschaft und Fairness.

Peter Schuricht berichtete über die Aktivitäten der Wanderabteilung, die auch in diesem Jahr wieder (am 3. und 4. September) den Volkswandertag durchführt. In den letzten beiden Jahren durfte man eine leichte Steigerung der Besucher feststellen.

Mathias Reinhard als Vorstand für den Bereich Verwaltung berichtete, dass für die Leitung des Wirtschaftsteams Corinna Langguth-Knapp zusätzlich zu Christina Kowatschitsch gefunden wurde. Beide haben gemeinsam mit ihren Teams die Bewirtung bei den Spielen und den vielen Veranstaltungen bestens im Griff. Mit dem Steinbachwiesen Open Air und dem Konzert im Bürgerhaus Mörlenbach konnte Eventmanager Kurt Schmitt und Leiter Sponsoring Mark Lang wieder erfolgreiche Veranstaltungen präsentieren, die guten Zuspruch in der Umgebung fanden.

Auch in schwieriger Situation treu.

Für den sportlichen Bereich berichtete Alexander Langguth, dass man in der Relegation 2015 als Zweiter einen Aufstiegsplatz in die Verbandsliga bekam. Nach anfänglich noch recht guten Ergebnissen musste man – vor allem nach langwierigen Verletzungen wie bei Florian Kneißl – feststellen, dass die Verbandsliga eine große Herausforderung ist. Nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Zuschauer, aufgrund der langen Anfahrtswege. Der Dank von Alexander Langguth, aber auch von Angelo Iacono (Sportmanager) galt der Bereitschaft der Trainer und Spieler, auch in dieser schwierigen Situation dem Verein zur Verfügung zu stehen.

Auch für die 1B-Mannschaft wäre der Rückzug der 1. Mannschaft mit einem Zwangsabstieg verbunden gewesen, der sich aber auch aus dem sportlichen Resultat ergeben hatte. Ehrlicherweise musste man anerkennen, dass auch die vorherigen Jahre nicht einfach waren im Hinblick auf den Klassenerhalt. Doch auch hier müsse man festhalten, dass der FC mit einer zweiten Mannschaft in einer Liga spielt, in der überwiegend Erste Mannschaften aus der Umgebung antreten. Insofern ist der Abstieg zwar nicht erfreulich, aber eine Chance, jungen Spielern die Möglichkeit zu geben, sich an die Seniorenmannschaften zu gewöhnen, und von dort aus den Sprung in die Gruppenliga zu schaffen.

In der Aussprache meldeten sich auch mehrere Mitglieder zu Wort. Während einige Veröffentlichungen zu Verunsicherungen geführt hätten, sprach man nun dem Vorstand und allen Beteiligten die Anerkennung für die Arbeit aus. Die Strukturen des Vereines seien weiter verbessert worden und der Verein werde gestärkt in die neue Saison gehen. Der FC Fürth sei – entgegen Gerüchten – gesund. Die Stärken des Vereins, darin war man sich einig, liegen nicht nur im Sportlichen, sondern auch in der Bereitschaft der vielen Mitglieder, alle Aktivitäten des Vereins zu tragen und aktiv zu unterstützen. Dies gilt besonders für die Durchführung kultureller Veranstaltungen.

Doch wie geht es weiter? Im Finanzbereich wurde mit einer Umstrukturierung bereits dafür gesorgt, dass die Arbeit effizienter und einfacher laufen kann. Neben Daniel Koch, der die Mitgliederverwaltung bearbeitet, Mark Lang für den Bereich Sponsoring und Dieter Dörsam für die Rechnungserstellung, wurde noch Vanessa Knapp im Bereich Buchhaltung eingesetzt. Der Finanzvorstand wird damit erheblich entlastet und hat im Wesentlichen die Aufgabe der strategischen Steuerung des Bereichs.

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WNOZ Artikel - Fürth, 17.06.2016

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